Wohin?

Eigentlich war der Fahrplan klar: im Frühling der Hermannslauf mit 30 Kilometern und im Herbst mein erster Marathon, bevorzugt der Röntgenlauf in Remscheid – hier hat mir 2012 schon der HM ausnehmend gut gefallen.

Was folgte war der Frust, als ich mich am Nachmittag der Öffnung der Anmeldeprozedur für den Herrmann anmelden wollte: bereits um 17:00 Uhr am gleichen Tag war der komplette Lauf ausgebucht…

Die Suche nach einer Alternative (in der Region) verlief fruchtlos. Einzig der Metro-Marathon in Düsseldorf findet am gleichen Tag statt, einen vollen Marathon statt eines 30km-Laufes traute ich mir aber dann doch nicht zu und ein HM war mir zu wenig.

Das hat jetzt so ein paar Wochen an mir genagt – ich wollte mehr, hatte aber Angst davor, die Latte zu hoch zu hängen – bis ich in dieser Woche anfing, mich mit dem Gedanken anzufreunden, vielleicht doch schon im Frühjahr einen Marathon zu laufen, nicht im April, aber vielleicht so Mitte Mai bis Mitte Juni. Hierfür kamen auf den ersten Blick drei Veranstaltungen in der Umgebung in Frage:

a) Vivawest – erste Ausgabe

theoretisch eine Neuauflage des Karstadt Marathons in Essen, die Streckenbeschreibung las sich reizvoll, aber (wahrscheinlich) eine große Veranstaltung mit Stars & Co.

b) Marathon Menden

gleich um die Ecke, ~500 Starter und relativ einsam auf der Strecke wie mir alte Hasen verrieten

c) Bergstadt Marathon in Rüthen

der für mich eigentlich reizvollste, weil ein schöner Lauf durch die Wälder des Sauerlandes – aber neben den 42 km gilt es noch knapp 1000 HM zu bewältigen. Ich laufe gerne Berge, liebe den Wald und das Sauerland – aber für den ersten Marathon, dachte ich mir, brauche ich keine extra Erschwernis…

 

Nun scheint es so, als wenn ich doch fündig geworden bin – und zwar nochmal zwei Wochen später, nämlich am 9. Juni beim Rhein-Ruhr-Marathon in Duisburg, den mir als familiäre, aber doch nicht zu kleine und tolle Veranstaltung von den erfahrenen Mrathonis in meinem Umfeld beschrieben wurde – und ausschlaggebend: ich starte nicht alleine, sondern mit meinem Schwager und einigen seiner Lauftreff-Kollegen.

Auf gehts, die Herausforderung steht…