Kategorie: Laufberichte & Events

Gutenachtlauf in Hagen

Mit dem 2. Vollmond im Mai startet der Gutenachtlauf von Laufen Gegen Leiden e.V. auch in Hagen!

Der Gutenachtlauf ist seit 2015 ein großer Bestandteil von Laufen gegen Leiden und wie immer treffen wir uns in jeder Vollmondnacht um 20.30 Uhr bundesweit in vielen Städten zum Gutenachtlauf.

Eingeladen sind alle, die Spaß am Bewegen haben. Wir laufen entspannt einen Rundkurs von fünf bis sieben Kilometern Länge. Die Geschwindigkeit richtet sich nach den Gruppenteilnehmendem.

Es handelt sich hierbei um einen unverbindlichen Lauftreff, keinen Wettkampf! Gelaufen wird bei jedem Wetter – außer bei Unwetter. Eine vorherige Anmeldung ist nicht nötig; die Teilnahme geschieht eigenverantwortlich. Jeder Läufer wird gebeten, vor Ort einen Euro pro Lauf an den gemeinnützigen Verein „Laufen gegen Leiden e.V.“ zu spenden. Die gesammelten Gelder geben wir zu 100 % an andere gemeinnützige Tierschutz-Organisationen weiter.

Kommt einfach vorbei und lauft mit uns. Wir freuen uns auf Euch.

Bei der Hagener Version laufen wir 6,5 km um den Hengsteysee. Treffpunkt ist der, auch als Bikerparkplatz bekannte, Parkplatz am Hengsteysee unterhalb der Hohensyburg. Die Navi-Adresse lautet Dortmunder Str. 98, 58099 Hagen

Hagener Volkslauf 2026 – Halbmarathon

Eine Institution. Gestern fand der 56. Internationale Volkslauf statt und ich weiss gar nicht, meine wievielte Teilnahme das war. Hier in dem Block findet sich ja schon der eine oder andere Artikel dazu.
Eigentlich müsste ich schreiben, es war wie immer – aber das hätte einen negativen Beigeschmack, was Unrecht wäre.
Die Strecke ist die gleiche und beim Wetter gibt es auch immer nur zwei Versionen: entweder es ist heiss oder kalt und nass. Gestern war wieder das zweite an der Reihe.
In der Starterliste standen 714 Läufer, verteilt auf HM, 10 km, 6 km und diverse Jugend- und Schülerläufe.
Es ist und bleibt eine tolle Veranstaltung, die vom SC Concordia Hagen mit viel Herzblut ausgetragen wird. Es wird halt nicht einfach nur gelaufen, sondern ist irgendwie auch gleich ein kleines Emster Sommerfest.

Ich glaube, es war das erste Mal, dass ich mich tatsächlich vorher angemeldet habe. Bislang habe ich mich sonst immer am Veranstaltungstag nachgemeldet. Seit letztem Jahr hat aber auch hier der Fortschitt Einzug gehalten und die Nachmeldung erfolgt nicht mehr über ein Papierformular, sondern per Smartphone und ausgehängtem QR-Code. Und ich sage euch, ich war nicht der einzige Mensch, der aufgrund nicht mitgebrachter Lesebrille plötzlich ein Problem hatte. Aber ich hatte wenigstens mein Handy dabei – und konnte damit zwei Laufkollegen aushelfen, die auch dieses Gerät nicht mit zum Rennen gebracht habe.

Dachte ich jetzt aber, mit der Voranmeldung liefe jetzt alles fluffig – es gibt immer eine Überraschung. An der Ausgabe wurde mir und meiner Tochter mitgeteilt, dass unsere Nummern bereits abgeholt worden sind. Fragezeichen in den Blicken, irgendjemand ist ein Fehler unterlaufen, aber das Team von Concordia löste das schnell und unkompliziert.


Der Lauf startete, wie üblich, mit einer Runde durch den Park, bevor es von Emst rüber und rum um das Haßleyer Feld ging. Hinab, teils schön trailig, durch den Wald nach Holthausen. In Holthausen teilen sich der 10er und der HM. Während die Zehner rechts wieder Richtung Emst abbiegen, geht es für die Halben hinauf Richtung Märchenwald und dann durch den Wald, schön wellig und matschig, hinüber zum Schloß Hohenlimburg. Nach dem VP am Schloß geht es weiter bergauf nach Brechtefeld. Ab hier ist es zwar landschaftlich immer noch schönl, verläuft aber aus Asphalt. Ein paar Wellen weiter hat man mit Kattenohl die letzte Steigung bezwungen, die mit einem tollen Ausblick auf Hagen und bis tief in das Ruhrgebiet belohnt wird. Ab jetzt gibt es einen coolen Flow bergab und am Ende noch 1-2 km flach.

Für mich hat sich dann doch etwas gravierendes geändert, ich laufe den Volkslauf in den letzten Jahren nicht mehr als Rennen, sondern als Genusslauf, quatschend mit einem Laufkollegen. Entsprechend war auch die Zeit gestern mit 2:21 chillig.

2014 bin ich mit 1:47 noch volle 34 Minuten schneller gewesen.

Laufveranstaltungen in und um Hagen

Nachdem es Ewigkeiten nur noch einen einsamen Hagener Volkslauf in der Stadt gab, hat sich in den letzten Jahren aber doch einiges wieder getan und ich finde, es ist es wert, auch gesammelt aufgelistet zu werden.

Nach und nach werde ich auch noch Veranstaltungen aus den Nachbarstädten hinzufügen, Tipps nehme ich gerne entgegen.

Hagener Läufe

Ruhrseen Halbmarathon

19. April 2026

10 Km, Halbmarathon, Schülerlauf, Bambinilauf

Der Ruhrseen Halbmarathon wird um den Hengstey- und den Harkortsee führen. Die beiden Seen im Hagener Norden liegen beide im Ruhrverlauf und trennt vielleicht gerade 1 km. Während eine Runde um den Hengsteysee ~8 km hat, ist die Strecke um den Harkortsee etwa 12 km lang und bietet sich damit für einen Halbmarathon an. Start ist am neu gestalteten Südufer in Hengstey. Die Strecke verläuft bis auf drei kleine Steigungen an Nordufer des Hengsteysees relativ flach und hat damit das Zeug ein schneller HM zu werden. Ich habe mit der Anmeldung etwas gezögert, weil das eine meiner Standardstrecken ist, die ch gefühlt in den letzten 10 Jahren 1000mal gelaufen bin und entsprechend langweilig finde. Für jemanden, der die Strecken nicht kennt, dürfte sie aber sehr reizvoll sein. Aktuell, nach dem 15.02.26, kostet der Start 45,00 € auf der HM-Distanz und 25,00 € für die 10 Kilometer.

56. Internationaler Hagener Volkslauf

14. Mai 2026

Halbmarathon, 10 km, 6 km, Wandern, Schüler- und Bambiniläufe

Die Institution im lokalen Laufkalender. Seit 1968! Start und Ziel ist auf dem Emster Marktplatz. Die Veranstaltung kann man mit Recht ein Lauffest nennen. Es finden quasi den ganzen Tag Läufe statt und der Marktplatz steht voll mit Bierbänken und Tischen, es gibt Musik, einen Bierwagen, Kuchen, Pommes, Bratwurst. Es ist quasi ein Lauf-, Vereins und Stadtteilfest in einem. Der Halbmarathon hat es in sich, er führt über Asphalt, Feld und Waldwege und abgesehen von Abschnitten am Anfang und am Ende nie flach. Insgesamt bringt er es auf ca. 400 HM, ist landschaftlich sehr schön und bietet zwischendurch einen Ausblick bis tief ins Ruhrgebiet. Die 10 km sind auch knackig, haben aber, nach meiner Erinnerung, nur einen langen Ab- und Anstieg mti ~ 125 HM. Während um 10 Uhr 10 km und HM losgehen, starten um 13 Uhr die Jedermannsläufe über 6 Km. Die Distanzen können übrigens auch gewandert werden. Zwischen 14:15 und 15:15 finden dann die Schülerläufe in unterschiedlichen Distanzen und Altersgruppen statt. Wer will kann also einen Familienausflug daraus machen, zeitlich passend hintereinander findet sich für jedes lauffähige Familienitglied eine Distanz. Oder man läuft den HM und hängt den Jedermannslauf hinten dran, wenn man nicht genug bekommt… – Nachmeldungen sindin der Regel noch am Veranstaltungstag bis kurz vor den Läufen möglich. Der Startpreis liegt zwischen 7,00 € und 17,00 €.

Der Track und noch mehr Bilder bei komoot

3. Hohenlimburger Lennelauf

13. Juni 2026

5.400 m, 10.800 m, 1.240 m Schülerlauf, 5.400 m Walking + Nordic Walking

Der Lennelauf wird zusammen mit dem CDU-Lenneparkfest durchgeführt, somit ist für Unterhaltung, Speisen und Getränke auch neben der Laufverpflegung gesorgt. Gelaufen wird auf einem 1,8 km langen Rundkurs der durch den Lennepark und auf der gegenüber liegende Seite der Lenne entlag führt. Wer nicht laufen mag, kann alternativ auch 10 km durch die Hohenlimburger Wälder wandern. Das Startgeld liegt zwischen 5 € für den Schülerlauf und 15 € für die 10,8 km.

6. 3TürmeWEG Trailrun

8. November 2026

10 km Trailrun, 10 km Nordic Walking

Der TV Hasperbach hat hier ein ganz besonderes Kleinod geschaffen. Ich glaube, jeder Hagener Schüler kennt den 3-Türme-Weg und hat ihn geliebt oder gehasst. Hagen ist hügelig und die 3 Türme im Stadtwald hat man nicht im Tal gebaut, entsprechend bringt es dieser Trailrun im Hagener Stadtwald auf einer Distanz von 10 km auf knackige 300 Höhenmeter. Mit der Anmeldung sollte man nicht lange warten, der Lauf ist weit über die Stadtgrenzen beliebt und zügig ausverkauft. Der Startpreis beträgt 20,00 €.

55. Hagener Volkslauf 2025

Laufen statt Saufen – unser bestes Vatertagsmotto

Der 55. Hagener Volkslauf war wohl der am stärksten besuchte Lauf aus dieser Reihe. Wir konnten uns noch gut erinnern, dass wir vor Jahren nur mit einer handvoll Menschen hier im Nieselregen am Start standen. Glückwunsch an Concordia und hoffentlich weiter so. Die Veranstaltung (und die Veranstalter) haben es verdient.

Ich selbst bin das erste Mal aus Termingründen hier nicht den Halbmarathon gelaufen, dafür aber den ersten Zehner mit meiner Großen zusammen. Die hat mich dann auch erstmal abgehängt, als es von Holthausen wieder den Berg nach Emst hinauf ging.
Die ersten 5 Kilometer liefen relaxt, wir hatten uns weit hinten einsortiert, waren nicht auf gute Zeiten aus und aufgrund der Vielzahl der Läufer liefen wir einfach mit ohne drängeln zu wollen. Dafür haben wir die Zeit (eigentlich wie üblich) zum quatschen genutzt.

Kurz nach den ersten 5 Km teilt sich das Feld, die Zehner biegen rechts ab und die HM nehmen Kurs auf Schloß Hohenlimburg. Hier ging es bis Kilometer 8 straight bergauf, das Töchterchen flog davon und ich schnaufte mich gemächlich hinauf bis zum Staplack.

Die letzten zwei Kilometer liefen fluffig und ich habe gemerkt, dass ich doch noch Richtung 5 min/km komme, wenn ich es mir nicht allzu bequem mache.
Alles in allem wieder ein schönes Event bei bestem Wetter bei dem zumindest meine Große die zweitschnellste der U18.

Ruhrpodcastlauf zum 2.

pano_rpcstlf

Crewmate und leidenschaftlicher Podcaster Thomas Müller (runningpodcast.de / @skyjack99) hatte am 20. November zum zweiten Ruhrpodcastlauf nach Herten zur Zeche Ewald respektive zur Halde Hoheward geladen. 

Zum verabredeten Zeitpunkt war es kalt, windig und schüttete kräftig. Eigentlich erwartete ich, bei diesem Wetter nur ein kleines Häufchen dort anzutreffen, vielleicht so 4-5 Leute der Crew, die Thomas nicht allein im Regen stehen lassen wollten. Aber weit gefehlt, da versammelten sich tatsächlich so 30-40 Leute. Tschuldigung, Läufer. Das waren Läufer.  Das ist für mich einer der Unterschiede zwischen Läufern und Joggern. Wir laufen, was interessiert uns das Wetter… rpcstlf

Was auch prompt belohnt wurde, pünktlich zum Start hörte es auf und zwischendurch kam später sogar mal die Sonne raus. Wer laufen im Pott für langweilig hält, der wurde hier mal wieder eines besseren belehrt. Thomas und Frederic hatten drei unterschiedliche, annähernd gleich große Runden gebastelt, so dass für jeden Anspruch etwas passendes dabei war.

Unter Thomas treuer Hörerschaft fanden sich dann auch noch großartige Menschen, die Kuchen & Co. und sogar einen kleinen beheizten Pavillon für nach dem Lauf auf die Beine stellten. Phänomenal!

Leute, ich kann es nur immer wieder sagen, haltet Ausschau nach Freundschaftsläufen in eurer Umgebung. Es ist immer wieder große Klasse neue Leute kennen zu lernen, Bekannte wieder zu treffen und schnacken und laufen zu verbinden.

Und wenn es einen Grund gibt, warum ich das mit den Bildern immer so schluder, dann weil es Menschen wie Jan gibt, die das einfach um Längen besser können als ich und wer noch ein paar visuelle Impressionen des Laufes sehen mag, der sei hiermit auf jandrea.com verwiesen, es lohnt sich.

Jan hat neben den tollen Bildern auch noch ein cooles Video gedreht:

 

2. Ruhrpodcastlauf oder Läufer sind eben Läufer from Jandrea on Vimeo.

 

Vielen Dank an Thomas und Fredo für die Idee und die Orga und an alle die mitgelaufen sind, es war ein sehr schöner Sonntagvormittag.

Röntgenlauf 2016

2012 lief ich hier meinen ersten Halbmarathon. 2013 folgte Röntgenlauf über die Marathondistanz. 2014 wollte ich den Ultra laufen. Das war meine eigene, kleine Challenge. Aber im Herbst 2014 gab es stattdessen eine Knie-OP, also wurde es um ein Jahr verschoben. Letztes Jahr brach ich mir dann an der Couch einen Zeh, der eine oder andere erinnert sich vielleicht. Dieses Jahr wollte ich dann die Serie endlich komplettieren und machte mich am vergangenen, sehr frühen Sonntag Morgen auf den Weg zum Sportzentrum Hackenberg in Remscheid Lennep.

rsl1
Startunterlagen abholen. Reibungslos und fix. Wie immer beim Röntgenlauf.

 

Machen wir es kurz: Splitzeiten von 1:54, 2:22 und 2:42 machen es schon deutlich. Das lief nicht wie geplant.

Dabei dachte ich, ich hätte alles richtig gemacht. Richtig betankt, vernünftig getapert. Ein paar Läufe sind in der Vorbereitung ausgefallen, aber das lief eigentlich noch unter der Flagge „Weniger ist mehr“.

Dazu hatte ich ein richtig gutes Gefühl. 60 Km beim Bergischen 6-Stundenlauf gingen mir verhältnismäßig leicht vom Fuß, so dass ich 6,5 h für die 63 Beim Röntgenlauf für plausibel hielt. 

Das erste Drittel ging auch ganz geschmeidig durch, der zweite HM zog mental und körperlich eine Menge Körner. Lange sah es so aus, als wenn auch dieser wie geplant mit 2:10 durchgeht. Ich kann sonst stundenlang einfach durch den Wald laufen, aber dieses Mittelstück kam mir so furchtbar monoton vor. Im Marathonziel musste ich erstmal 5 Minuten durchschnaufen, bevor es weiterging.

rsl3
Die Müngstener Brücke, die einzige Unterbrechung der Monotonie im Mittelstück, die mir in Erinnerung blieb.

Auf dem letzten Drittel habe ich dann nochmal richtig Federn gelassen. Die Beine waren einfach leer. Eigentlich wäre das Stück gut zu laufen gewesen, ging es doch über alte Bahntrassen und kleine Landstraßen ohne nennenswerte Steigungen, eine gute Strecke um es rollen zu lassen. Doch ir

rsl2
Gutes Frühstück gibt es auch immer. Fix noch ein Brötchen, einen kaffee und die ersten Hallo’s

gendwo zwischen 50 und 55 packten mich Krämpfe im Oberschenkel, die ich ein ganzes Stück erst rausgehen musste, bevor ich wieder langsam traben konnte.

Und irgendwann war ganz unvermittelt das Ziel da. Klar hatte ich die Uhr um, aber da weiß ich nie so genau, ob sie bei den Distanzen jetzt ein oder zwei Kilometer zu viel zählt. Auf jeden Fall habe ich kein Schild, keinen Hinweis auf den letzten Kilometer wahrgenommen. Ich kam um eine Ecke und es ging geradeaus hinab ins Ziel.

Und dann passierte etwas, was ich noch nie hatte. Ich klatschte ein paar Leute ab, halt die, die in den voran gegangenen Stunden mal vor oder hinter einem waren und hockte mich mit meinem alkoholfreien Weizen erstmal auf eine Planke. Und plötzlich musste ich mit den Tränen kämpfen. Weiß der Geier warum. Ich weiß bis heute nicht wieso. Es war nicht, dass mich irgendwelche Glücksgefühle überfielen oder irgend so etwas. Es kam einfach über mich. 

Ich habe auch keine Erklärung, warum es nicht wie geplant lief. Vielleicht steckten der Marathon und der 100er Aus August und September noch in den Knochen, vielleicht waren es doch ein paar Trainingskilometer zu wenig. Oder die 12h-Fahrt nach Berlin und zurück zwei Tage vorher? Oder einfach nur einen schlechten Tag? Mag sein, die Tage vorher waren so einige Leute um mich herum kräftig erkältet und mich kratzte es auch mal zwischendurch im Hals.

Fakt ist, nach dem ersten Halbmarathon habe ich mich zu keinem Zeitpunkt richtig wohl gefühlt. Das Wetter war zwar sonnig, aber im Wald war es meistens schattig und mir immer mal wieder kühl.

Aber was soll’s, es kann auch nicht immer laufen.

Jetzt kommt erstmal eine etwas ruhigere Zeit. Im Dezember gibt es noch den Eulenkopf als Freundschaftslauf und dann ist eine Menge Luft bis nächstes Jahr für Grundlagenarbeit, Krafttraining, ruhige lange Läufe und das Ziel, nochmal deutlich das Gewicht nach unten zu schrauben.

rsl4
/DONE. Nicht wie gewünscht, aber kein Grund zu hadern.

Facts: Röntgenlauf Ultramarathon über 63,3 km, gelaufen in netto  7 Stunden und 4 Sekunden. Das Wetter war heiter, die allgemeine Stimmung prima, Die Orga und Verpflegung der beteiligten Vereine wie immer großartig. Der Landschaftslauf ist hügelig eigentlich ein prächtiger Waldlauf mit viel bergischem Charme.

Gelaufen bin ich auf Skechers Go Run Ultra, die nach nicht ganz 900 Km nun definitiv das zeitliche segnen. Details siehe hier.

Wobei ich bezüglich des gerissenen Meshs wohl selbst schuld bin, wie ich mir habe sagen lassen. Meine Angewohnheit Schuhe maximal mal abzubürsten, wenn der Schlamm trocken ist, ist wohl Ursache. Reinigt man die Schuhe nicht und der Schlamm trocknet zwischen dem Gewebe, führt das dazu, dass das Mesh reisst.

 

 

Bergischer 6-Stundenlauf

Der Bergische 6 Stundenlauf an der Eschbachtalsperre in Remscheid. Diese kleine Talsperre kannte ich tatsächlich noch nicht, dabei liegt sie direkt neben der Raststätte Remscheid an der A1.

Also Leute, wenn ihr irgendwann auf der A1 unterwegs seit und wollt eine kleine Runde laufen oder euch nur die Füsse vertreten, fahrt auf die Raststätte und folgt den Wegweisern zum Hotel. Direkt unterhalb des Hotels verläuft der sehr schöne Rundweg mit knapp 3 km Länge.

Ich liebe Talsperren...
Eschbachtalsperre

Entgegen sonstiger Gewohnheit fehlte in den 2 Tagen davor jegliche Wettkampfnervosität. Ich musste ja auch nicht überlegen, wie lange ich brauchen würde, die Dauer war ja klar. Am Abend zuvor ging mir sogar etwas die Lust ab und ich fragte mich, ob stundenlang im Kreis laufen wirklich Spaß bereiten würde.

Um 10 Uhr war der Start geplant, was bei einer halben Stunde Anfahrt einen entspannten Start in den Samstag ohne allzu frühes Aufstehen bedeutete, dazu sollte Das Wetter bis zum Nachmittag trocken bleiben und Laufen an bewaldeten Seen und Talsperren ist einfach immer traumhaft. Dazu handelt es sich um eine Veranstaltung von Oli Witzke und Team – und diese Dinger sind einfach immer mit so viel Liebe und Herzblut organisiert.

Ich frühstückte also relaxt noch mit meinen Mädels, wobei ich Dr. Feils Frühstücksempfehlung für einen Ironman folgte. Dafür mixt man Haferflocken mit Wasser und einer zerdrückten Banane, 20g geschmolzene, dunkle Schokolade etwas Honig und jeweils 1 TL Ingwerpulver und Zimt, dazu einen halben TL Salz als Natriumpuffer. Eigentlich gehören noch 2 rohe Eier hinein, die esse ich aber lieber separat und gekocht. Dafür habe ich noch einen TL Leinöl mit hinein gegeben. Es schmeckt auch nur halb so fürchterlich, wie es sich anhört und wer Dr. Feils Gewürzquark schon kennt, weiss in etwa was auf ihn zukommt. Etwas gewöhnungsbedürftig, aber essbar. Für die optimale Hydration schraubte ich mir morgens nach dem Aufstehen einen halben Liter Iso rein, den üblichen grünen Tee zum Frühstück und etwa eine halbe Stunde vor dem Start nochmal einen halben Liter Iso. Den Brei habe ich aus einer Klumne von Arne Bensiek im tagesspiegel, da steht auchwie wo was bewirken soll.

b6hl_106
Kurz vor dem Start, im Hintergrund der VP

Jau, kurz vorm Start sammelte sich alles auf der Staumauer zum Start, ich traf ein paar bekannte Gesichter und unterhielt mich alten und neuen Bekannten, Ultras sind doch immer sehr familiär und bei Oli Witzke nochmal extra.  Oli erläuterte vorab noch ein paar Kleinigkeiten, so sollten die ersten zwei Runden mit dem Uhrzeigersinn gelaufen werden, danach entgegen. Hintergrund war eine Engstelle nahe der Staumauer, die erst passiert werden sollte, wenn das Feld sich etwas entzerrt hatte.

 

#sideswitching oder #matschhopping
#sideswitching oder #matschhopping

Dazu war diese Engstelle auch noch ein ordentliches Stück Schlammpiste, was den begehbaren Bereich noch weiter schmälerte. Ein zweiter wichtiger Punkt war dass wir bitte ausschließlich die Toilette des Hotels benutzen sollten und nicht den Wald. nachvollziehbar, wenn 120 Leute 6 Stunden im Kreis um eine Trinkwassertalsperre laufen.

Das Feld startete ganz entspannt und dank meiner super Hydrierung durfte ich direkt nach der ersten Runde 200 m Umweg zur Hoteltoilette einbauen – und nach Runde vier gleich nochmal. Mein Ziel waren 60 km in 6 Stunden zu laufen, also einen 6er Schnitt. Zu Beginn pendelte ich mich bei 5:45 ein, was als Puffer ganz gut passte, da ich davon ausging hintenraus

langsamer zu werden. Im Schnitt blieb ich unter 6:00 min. / km, Pufferzeit, die ich bei den Pinkelpausen und am VP verbrauchte.

 

Halbzeit, just in time.
Halbzeit, just in time.

Ende. Rolling like a Lanz Bulldog
Ende. Rolling like a Lanz Bulldog

Irgendwann lief ich mal auf Sigrid Hoffmann und Roland Riedel auf, zwei sehr starke Westerwälder Ultras, die ich letztes Jahr beim WUT kennen lernen durfte, hier beschlich mich dann das Gefühl, vielleicht doch ein bisschen zu schnell für 6 Stunden unterwegs zu sein.

Etwa nach 50 Km, ich stoppte gerade unterm Pavillonzelt des VP’s, gab es ein kurzes Gewitter mit wirklich übel viel Regen und ein Hagel. Wäre ich auf der Runde gewesen, wäre ich normal weiter gelaufen, aber hier auf der Staumauer entschied ich mich zu warten, bis das Gröbste vorbei ist und verweilte gute 6 Minuten unter dem Dach und verschenkte einen Kilometer, so dass ich mir bis zu letzten Runde nicht sicher war, ob ich die 60 km wirklich würde knacken können. Und es passte auch nur so eben, als die Schüsse über den See knallten und das Ende verkündeten zeigte die Uhr 60,13 km.

 

Nach der Auswertung wurden fleissig noch die Urkunden von Hand geschrieben, bevor es heimwärts ging. Mit ein paar anderen schlenderten wir das letzte Stück und ließen es uns auch nicht nehmen auf der Mauer wieder zu laufen. Es folgten noch ein paar Schnacks, während die Orga die Vermessung der Reste der letzten Runde vornahm, hierzu hatte jeder Teilnehmer ein Schildchen mit seiner Startnummer rechts am Wegesrand platziert. Leider gab es tatsächlich ein paar Spaziergänger, die mutmaßten, jemand hätte die verloren und ein paar davon wieder einsammelten… -.-

 

Mein Lauf lief nahezu perfekt, das vorgenommene Ziel ging genau auf und ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl auf dem Zahnfleisch zu laufen – es war wirklich total relaxt. Eine halbe Runde gab es gegen Ende, als sich zwei Krayer Läufer hinter mir gefanden, die einen Tick schneller liefen – da ließ ich mich ein wenig treiben, merkte aber schnell, dass mir das nicht bekam und so ließ ich sie vorbei und konzentrierte mich wieder auf mein eigenes Tempo.

Das Rennen gewann Falko Gallenkamp mit hammerstarken 76 Km, der Jung hat mich mindestens dreimal überrundet. Was für eine Leistung und was für ein Tempo.

Oli Witzke (Bergischer 6 Stundenlauf, Bergischer Wuppermarath, Deutschlandlauf) und Guido Gallenkamp (Zuckerspiel, WHEW) - zwei tolle Typen für das Laufen im Bergischen
Oli Witzke (Bergischer 6 Stundenlauf, Bergischer Wuppermarath, Deutschlandlauf) und Guido Gallenkamp (Zuckerspiel, WHEW) – zwei tolle Typen für das Laufen im Bergischen

Oliver Witzke und sein Team organisierten mal wieder zum Selbstkostenpreis (die Startgebühr lag, glaube ich, bei 15 €) ein granatenstarkes Event mit einer Spitzenverpflegung. Diverses Obst, Kuchen, Weingummi, Schokolade, Wasser, Apfelschorle, Malzbier… Hey, es gab in der zweiten Hälfte sogar CLIF Bars! Hier kann ich nur nochmal wiederholen: 1000Dank an Oli und alle seine Helfer, ihr wart GROSSARTIG!

UND: es gab kaum Müll! Jeder hatte seinen eigenen, numerierten Becher, es gab keine Einwegbecher. Und auch ein großes Kompliment an alle Mitläufer, ich habe unterwegs tatsächlich nicht ein einziges Geltütchen auf dem Boden gesehen. Von Veranstaltern zwar immer angemahnt, von vielen Vollpfosten sonst auch immer gerne ignoriert. Heute nicht, super!

Es war wieder einer dieser kleinen, feinen Läufe, die man sich nicht entgehen lassen sollte und die mir oft lieber sind als große Stadtmarathonläufe und ich freue mich schon auf die nächste Gelegenheit.

Eine Sache hat mich im nachhinein dann aber doch gereut. Lutz Balschuweit ging am Nachmittag mit Frau und Freunden an der Eschbachtalsperre spazieren. Ich habe nur kurz gewunken und gegrüsst. Zu gerne hätte ich den Balschuweits einmal real die Hände geschüttelt und ihnen persönlich gesagt, wie großartig ich sie finde – aber ich war zu sehr im Tran und auf diese dumme 60 km Marke fixiert. Ich hoffe man sieht es mir nach und Solingen ist ja nicht weit, so dass bestimmt noch einmal eine Gelegenheit kommt.

 

Ich tatte tatsächlich nicht einen einzigen Durchhänger.
Ich hatte tatsächlich nicht einen einzigen Durchhänger.

Last but not least vielen Dank an Lutz Scheerer, der den ganzen Tag fotografisch festhielt und die Bilder Oli Witzke überließ, der sie wiederum allen Teilnehmern zur Verfügung stellte.

Wer noch mehr Bilder sehen will findet einen Link zu einem Picasa Album mit 574 Bilder auf der Seite des Bergischen 6 Stundenlaufes

 

 

Der Vollständigkeit halber noch meine persönlichen Stats aus dem offiziellen Ergebnis dieses Wettkampfes:

  • 60.277 m,
  • Gesamt Platz 14
  • Platz 12 unter den männlichen Teilnehmern

Es löpt.
Es löpt.

 

Illness in da house!

Ein Satz mit X. Das war wohl nix.

Der zweite Wettkampf fiel in 2016 fiel kurz vor knapp einem fiesen Virus zum Opfer.

Auf der einen Seite könnte ich mich damit trösten, dass es ja nur ein Testwettkampf in der Mitte des Trainingsplanes und nur ein Halbmarathon war.

Das wird dem aber nicht gerecht. Zum einen gilt der VENLOOP weithin als einer der Stimmungsbomben unter den Läufen. Ganz Venlo ist während einem insgesamt 4-tägigen Spektakel auf den Beinen, die Leute stehen am Strassenrand, wie bei uns sonst nur an Karneval, Musikbeschallung und Anfeuerung vom Start bis zum Ziel.

Als zweites, und das trifft mich am meisten, wäre es der erste Crewlauf der TwittRunnerRuhr gewesen, bei dem alle am Start gestanden hätten.

Und ich wollte meine persönliche Bestzeit über den Halben verbessern, die Aussichten standen gut, ein halber Greifplan frisch absolviert und nach langer Abstinenz auch wieder vermehrt Tempo und Intervalle trainiert, dazu schon 4 Kilos runter. Hätte was werden können. Hätte, hätte Fahrradkette…

Donnerstag nachmittag übergibt sich meine Jüngste im Auto, dank eines frisch eingeschleppten Magen-Darm-Virus. Ich schrieb noch „jetzt durchhalten und bloß nicht anstecken“, machte mir aber keine Gedanken – mChat1it Magen-Darm hatte ich mich Danke eines meines Schweinemagens, der so ziemlich alles wegsteckt, noch nie angesteckt. War aber wohl Schweinepest.
Samstag mittag, quasi auf der Ziellinie der Vorbereitungen wurde mir übel. Ich war gerade dabei die Sachen raus zu legen und die Tasche zu packen und führte das auch noch guten Mutes zu Ende.

 

chat2Aber am nächsten Morgen war klar, dass mir nicht einfach ein Stündchen übel war. Diarrhö und eine Temperatur über 38° Grad liessen keinen Spielraum für Interpretationen.

Shit happens. Abputzen und weiter. Greifwoche No. 5, die eigentlich wieder mit 100 km zu Buche schlagen sollte, fällt noch aus – gründlich auskurieren ist oberstes Gebot – und dann gehts weiter mit Blick auf den Bilstein. Und ein wenig Halbmarathon-Spaß gibts ja auch noch beim Zuckerspiel am 2. April.

Ich freue mich aber sehr, dass es zumindest für restliche Crew ein großer Spaß und für einige dazu noch überaus erfolgreich war. Jens und Michael mit neuen HM PB’s und Sebatian mit einem tollen Comeback nach langer, langer Verletzungspause.

Alle Details zu dem Crewerlebnis findet ihr wie immer  auf twittrunnerruhr.de

Weihnachtstrail in den Ruhrklippen

Die Weihnachtswoche war ja traditionell rechts faul, was gar nicht so schlimm war, war ich doch am 13. Dezember erst bei den Endorphinjunkies zum Glühweinmarathon zu Gast und am 27. folgt ja noch Oli Witzke’s Bergischer Wuppermarathon. Beides entspannte Freundschaftsläufe nach dem Motto „Ein Marathon geht immer.“, aber dazwischen freuen sich die Knochen auch über etwas Ruhe. Trotzdem wollte ich mir an einem der Weihnachtstage noch ein bisschen besinnlich die Füsse im heimischen Wald vertreten…

Und dann kann via FB von Hendrik Auf´mkolk unter dem Label „Trailblog & friends“ die Einladung zu einem entspannten trailigen Lauf in den Ruhrklippen mit 20 Km.

So 10-15 Km wäre ich wohl sowieso gelaufen – also dachte ich mir, warum nicht auch 20, wenn man dafür Hendrik wieder trifft und mit netten Leuten läuft.

Und so trafen wir uns am 2. Weihnachtstag bei einem Traumwetter in Kirchhörde am Augustinum und liefen durch die Bittermark und das Wannebachtal zur Hohensyburg. Hier liefen wir dann auf unterschiedlichen Trails die Ruhrklippen gleich rauf und runter und nahmen den Ebberg gleich noch mit. Auf diese Weise kamen sehr kurzweilig knapp 22 Km und etwa 700 Höhenmeter zusammen. Immer wieder sehr geil, mal unter anderer Führung durch heimisches Gebiet zu laufen und plötzlich über Pfade zu laufen, die man sonst gerne übersieht.

Phönix Halbmarathon 2015

Machen wir es kurz.
Sportlich war dieser Lauf (für mich) ein Satz mit X.
Bei bestem Wetter wurden wir pünktlich auf die Strecke geschickt und der Beginn lief ganz gut. Der erste Kilometer, vom Schwung des Starts gezogen lief typischerweise bei 4:10 bis 4:20 etwas zu zügig. Fredo, mit dem ich beim Start zusammen stand gab erwartungsgemäß Gas und war weg und ab Km 2 pendelte ich mich so um die 4:30 ein. Das ist die pace, von der ich wusste, dass ich sie laufen kann und ein paar Körner wollte ich mir für die letzten 5 Kilometer aufsparen, um damit dann meine alte PB von 1:39 zu knacken. So weit die Planung.
Zu Beginn ging es eine Runde um den Phönixsee und dann über eine lange Stahlbrücke hinaus in Richtung Westfalenpark. Diese Brücke war sehr unangenehm, sie geriet aufgrund der Vielzahl der läufer in Schwingungen und der Boden war dadurch nie an der Stelle an der er erwartet wurde. Entweder man trat in ein Loch, weil sie gerade ein paar Zentimeter tiefer war oder der Fuß traf früher als erwartet auf den Belag – manchmal hatte ich das Gefühl sie sprang einem geradezu unter den Fuss.
Die Strecke verlief weiter recht abwechslungsreich erst durch ein Waldstück, um dann in den Wesfalenpark überzugehen. Entsprechend gab es alle Arten an Untergründen von Waldboden über (überwiegend) Asphalt und unasphaltierte Spazierwege. Dazu verlief sie nicht topfeben, sondern hatte immer wieder leichte Steigungen und auch ein paar schöne lange Gefällestrecken, an denen man rollen lassen konnte. Bis Km 12 lief alles ganz ordentlich und normalerweise werde ich ab 10 Kilometern langsam warm, mir wird wohl und finde in meinen Flow. Das passierte diesmal leider nicht – im Gegenteil, ich fing an und fühlte mich unwohl, so dass ich das Tempo etwas rausnahm. Nur besser wurde es dann nicht. Zu dem gefühlten Unwohlsein gesellte sich ein bis dato unbekanntes kribbeln in den Händen. Das war mir dann irgendwie nicht geheuer. Es war zwar mittlerweile recht warm, aber mit knapp über 20° nichts was ernsthaft beeinträchtigen dürfte.

Der Umstand, dass in der letzten Woche die halbe Familie  krank darnieder lag und die Erkältung auch mich ein paar Tage gestreift hatte, dazu ein absolvierter Frühdienst von morgens von 04:00 Uhr bis 09:00 Uhr legen einfach den Verdacht nahe, dass ich schlicht nicht fit war.

Unwohl, unbekannte Symptome und auch der fehlende Biss um mich wirklich anzutreiben – ich entschloss mich einen Haken dran zu machen, das Tempo ganz raus zu nehmen und den Rest safe und locker zu Ende zu traben.

Das war auch nicht einfach, die Leute im Dutzend an sich vorbei laufen zu lassen, während irgendein kleines Ego im inneren rumbrüllt und kreischt „Hey ihr da! Ich kann das eigentlich auch viel besser!!!“

Der Rückweg führte über Phönix West und als Andreas mir dort das typische „Du siehst gut aus!“ zurief musste ich doch lachen. Die Abschlussrunde um den Phönixsee zog sich aufgrund meines Befindens noch elend lang – aber nach 1:45 war das Dingen dann endlich rum.

Wenn es lauftechnisch für mich auch ziemlich doof war, war es ansonsten doch ein tolles Ding. Das Wetter war Bombe, die Strecke abwechslungsreich und die Orga gut. Dazu war es eine reine Freude einen ganzen Haufen toller Menschen zu treffen. Teils leider nur abgeklatscht, wie mit Thomas von den Bittermärkern und Michael vom TV Lössel. Oder Locals getroffen: ein paar Worte gewechselt mit Jürgen Koers  und endlich  den Hohenlimburger Jens aka @jluens live kennen gelernt.

Last but not least war es mal wieder ein großes Crew-Treffen mit Anne, Andreas, Jens, Frederic, Michael und Matthias! Für die Crew war es insgesamt auch ein großer Erfolg. Anne und Andreas liefen in der Staffelmannschaft für „Christian Borggräfe Personaltraining“ auf Platz 2 der Mixed Staffeln. Jens Hussmann war sauschnell unterwegs mit 1:23:57 und damit auf Platz 3 in der AK30 und 1 Minute schneller als im Vorjahr. Frederic Biermann verbesserte mit 1:29:04 seine persönliche Bestzeit gleich um 7 Minuten.

image