Illness in da house!

Ein Satz mit X. Das war wohl nix.

Der zweite Wettkampf fiel in 2016 fiel kurz vor knapp einem fiesen Virus zum Opfer.

Auf der einen Seite könnte ich mich damit trösten, dass es ja nur ein Testwettkampf in der Mitte des Trainingsplanes und nur ein Halbmarathon war.

Das wird dem aber nicht gerecht. Zum einen gilt der VENLOOP weithin als einer der Stimmungsbomben unter den Läufen. Ganz Venlo ist während einem insgesamt 4-tägigen Spektakel auf den Beinen, die Leute stehen am Strassenrand, wie bei uns sonst nur an Karneval, Musikbeschallung und Anfeuerung vom Start bis zum Ziel.

Als zweites, und das trifft mich am meisten, wäre es der erste Crewlauf der TwittRunnerRuhr gewesen, bei dem alle am Start gestanden hätten.

Und ich wollte meine persönliche Bestzeit über den Halben verbessern, die Aussichten standen gut, ein halber Greifplan frisch absolviert und nach langer Abstinenz auch wieder vermehrt Tempo und Intervalle trainiert, dazu schon 4 Kilos runter. Hätte was werden können. Hätte, hätte Fahrradkette…

Donnerstag nachmittag übergibt sich meine Jüngste im Auto, dank eines frisch eingeschleppten Magen-Darm-Virus. Ich schrieb noch „jetzt durchhalten und bloß nicht anstecken“, machte mir aber keine Gedanken – mChat1it Magen-Darm hatte ich mich Danke eines meines Schweinemagens, der so ziemlich alles wegsteckt, noch nie angesteckt. War aber wohl Schweinepest.
Samstag mittag, quasi auf der Ziellinie der Vorbereitungen wurde mir übel. Ich war gerade dabei die Sachen raus zu legen und die Tasche zu packen und führte das auch noch guten Mutes zu Ende.

 

chat2Aber am nächsten Morgen war klar, dass mir nicht einfach ein Stündchen übel war. Diarrhö und eine Temperatur über 38° Grad liessen keinen Spielraum für Interpretationen.

Shit happens. Abputzen und weiter. Greifwoche No. 5, die eigentlich wieder mit 100 km zu Buche schlagen sollte, fällt noch aus – gründlich auskurieren ist oberstes Gebot – und dann gehts weiter mit Blick auf den Bilstein. Und ein wenig Halbmarathon-Spaß gibts ja auch noch beim Zuckerspiel am 2. April.

Ich freue mich aber sehr, dass es zumindest für restliche Crew ein großer Spaß und für einige dazu noch überaus erfolgreich war. Jens und Michael mit neuen HM PB’s und Sebatian mit einem tollen Comeback nach langer, langer Verletzungspause.

Alle Details zu dem Crewerlebnis findet ihr wie immer  auf twittrunnerruhr.de

Zuckerspiel 2014

zuckerspiel_2012 (1)

Harzquerung und Hermannslauf sorgten in diesem Jahr dafür, dass mich keiner meiner Mitstreiter aus dem vorigen Jahr nach Wuppertal begleitete. Selbst schuld. :P

Stattdessen war gestern die ganze Familie mit beim Zuckerspiel an Bord. Und wo ursprünglich nur die Große am Bambini-Lauf teilnehmen wollte, liess sich die Dreijährige auch nicht mehr bremsen, nachdem sie hörte, dass es als Medaille ein Lebkuchenherz gab.

Petrus meinte es in diesem Jahr sehr gut. War es im letzten Mal noch kalt, so waren es diesmal warme, trockene 18° C. und der Regen begann erst nachdem die Sieger gekürt waren.

zuckerplatz

Meine beiden Töchter starteten um 15:00 Uhr beim Bambini-Lauf, hatten eine Menge Spass und waren stolz wie Bolle. Und ich auch! Unsere Kleine ist die 800 m durchgelaufen und die 6-jährige war fixer als so manches größere Kind. Wobei das natürlich total unwichtig ist und die Hauptsache der Spass sein soll. Mich freut auch vielmehr, dass beide lachend ins Ziel liefen und wirklich Spass hatten.

 

Familiäre Medaillenausbeute
Familiäre Medaillenausbeute

Ich bin die Runde zum warm werden grad mitgelaufen und um 15:30 Uhr folgte der Start zum Halbmarathon. Einziges gesetztes Ziel war meine Zeit aus dem letzten Jahr zu verbessern – was jetzt nicht so hochgesteckt war. Tatsächlich war ich 9 Minuten früher im Ziel, womit das Ziel erreicht und ich eigentlich zufrieden sein sollte. Bin ich aber irgendwie doch nicht. Das man bei einem HM mit 800 Höhenmetern, der gefühlt nie flach verläuft keine neuen Bestzeiten aufstellt ist schon klar, aber mich verliessen nach einer guten ersten Hälfte auch die Kräfte in den Beinen. Ich kam die Berge einfach nicht mehr hoch. Zum Teil vielleicht Kopfsache, zum anderen haben sicher auch die 90 km aus der Osterwoche und auch der BiMa Ultra Mitte März noch Spuren hinterlassen. Insofern war das Ergebnis eigentlich erwartungsgemäß, aber das Wissen, dass da mehr gegangen wäre hinterlässt doch so ein Grummeln…

zuckerziel_2014

Egal, jetzt quäle ich mich nochmal eine Woche richtig und dann wird bis zum Rennsteig am 17. Mai runtergefahren.

p.s.: achja, und es ist immer ein großes Kino, wenn die Lieben im Ziel warten, meine Große lief die letzten Meter mit mir ins Ziel – was zählt da die Zeit. Man kann Guido Gallenkamp und dem gesamten Zuckerspiel-Team nur gratulieren und einen großen Dank aussprechen für eine gelungene und tolle familiäre Veranstaltung. Der neue Bambini-Lauf war eine tolle Sache und das weitere Kinderprogramm, so wie das Gelände des Bayer SV sorgten dafür, dass es meinen Mädels nicht langweilig wurde in der Zeit in der ich unterwegs war.

Hier noch ein sehr sehenswertes und schön gemachtes Video vom Stefan Pfeifer aka Rennmops zur Veranstaltung von gestern, das viel besser vermittelt als wenn ich versuche zu beschreiben:

 

Stats:

Zuckerspiel: Halbmarathon im Staatsforst Burgholz mit ca. 800 HM

26.04.2014, Start 15:30 Uhr. Zeit: 1:49:15