Mit dem 2. Vollmond im Mai startet der Gutenachtlauf von Laufen Gegen Leiden e.V. auch in Hagen!
Der Gutenachtlauf ist seit 2015 ein großer Bestandteil von Laufen gegen Leiden und wie immer treffen wir uns in jeder Vollmondnacht um 20.30 Uhr bundesweit in vielen Städten zum Gutenachtlauf.
Eingeladen sind alle, die Spaß am Bewegen haben. Wir laufen entspannt einen Rundkurs von fünf bis sieben Kilometern Länge. Die Geschwindigkeit richtet sich nach den Gruppenteilnehmendem.
Es handelt sich hierbei um einen unverbindlichen Lauftreff, keinen Wettkampf! Gelaufen wird bei jedem Wetter – außer bei Unwetter. Eine vorherige Anmeldung ist nicht nötig; die Teilnahme geschieht eigenverantwortlich. Jeder Läufer wird gebeten, vor Ort einen Euro pro Lauf an den gemeinnützigen Verein „Laufen gegen Leiden e.V.“ zu spenden. Die gesammelten Gelder geben wir zu 100 % an andere gemeinnützige Tierschutz-Organisationen weiter.
Kommt einfach vorbei und lauft mit uns. Wir freuen uns auf Euch.
Bei der Hagener Version laufen wir 6,5 km um den Hengsteysee. Treffpunkt ist der, auch als Bikerparkplatz bekannte, Parkplatz am Hengsteysee unterhalb der Hohensyburg. Die Navi-Adresse lautet Dortmunder Str. 98, 58099 Hagen
Eine Institution. Gestern fand der 56. Internationale Volkslauf statt und ich weiss gar nicht, meine wievielte Teilnahme das war. Hier in dem Block findet sich ja schon der eine oder andere Artikel dazu. Eigentlich müsste ich schreiben, es war wie immer – aber das hätte einen negativen Beigeschmack, was Unrecht wäre. Die Strecke ist die gleiche und beim Wetter gibt es auch immer nur zwei Versionen: entweder es ist heiss oder kalt und nass. Gestern war wieder das zweite an der Reihe. In der Starterliste standen 714 Läufer, verteilt auf HM, 10 km, 6 km und diverse Jugend- und Schülerläufe. Es ist und bleibt eine tolle Veranstaltung, die vom SC Concordia Hagen mit viel Herzblut ausgetragen wird. Es wird halt nicht einfach nur gelaufen, sondern ist irgendwie auch gleich ein kleines Emster Sommerfest.
Ich glaube, es war das erste Mal, dass ich mich tatsächlich vorher angemeldet habe. Bislang habe ich mich sonst immer am Veranstaltungstag nachgemeldet. Seit letztem Jahr hat aber auch hier der Fortschitt Einzug gehalten und die Nachmeldung erfolgt nicht mehr über ein Papierformular, sondern per Smartphone und ausgehängtem QR-Code. Und ich sage euch, ich war nicht der einzige Mensch, der aufgrund nicht mitgebrachter Lesebrille plötzlich ein Problem hatte. Aber ich hatte wenigstens mein Handy dabei – und konnte damit zwei Laufkollegen aushelfen, die auch dieses Gerät nicht mit zum Rennen gebracht habe.
Dachte ich jetzt aber, mit der Voranmeldung liefe jetzt alles fluffig – es gibt immer eine Überraschung. An der Ausgabe wurde mir und meiner Tochter mitgeteilt, dass unsere Nummern bereits abgeholt worden sind. Fragezeichen in den Blicken, irgendjemand ist ein Fehler unterlaufen, aber das Team von Concordia löste das schnell und unkompliziert.
Der Lauf startete, wie üblich, mit einer Runde durch den Park, bevor es von Emst rüber und rum um das Haßleyer Feld ging. Hinab, teils schön trailig, durch den Wald nach Holthausen. In Holthausen teilen sich der 10er und der HM. Während die Zehner rechts wieder Richtung Emst abbiegen, geht es für die Halben hinauf Richtung Märchenwald und dann durch den Wald, schön wellig und matschig, hinüber zum Schloß Hohenlimburg. Nach dem VP am Schloß geht es weiter bergauf nach Brechtefeld. Ab hier ist es zwar landschaftlich immer noch schönl, verläuft aber aus Asphalt. Ein paar Wellen weiter hat man mit Kattenohl die letzte Steigung bezwungen, die mit einem tollen Ausblick auf Hagen und bis tief in das Ruhrgebiet belohnt wird. Ab jetzt gibt es einen coolen Flow bergab und am Ende noch 1-2 km flach.
Für mich hat sich dann doch etwas gravierendes geändert, ich laufe den Volkslauf in den letzten Jahren nicht mehr als Rennen, sondern als Genusslauf, quatschend mit einem Laufkollegen. Entsprechend war auch die Zeit gestern mit 2:21 chillig.
2014 bin ich mit 1:47 noch volle 34 Minuten schneller gewesen.
Nachdem es Ewigkeiten nur noch einen einsamen Hagener Volkslauf in der Stadt gab, hat sich in den letzten Jahren aber doch einiges wieder getan und ich finde, es ist es wert, auch gesammelt aufgelistet zu werden.
Nach und nach werde ich auch noch Veranstaltungen aus den Nachbarstädten hinzufügen, Tipps nehme ich gerne entgegen.
Der Ruhrseen Halbmarathon wird um den Hengstey- und den Harkortsee führen. Die beiden Seen im Hagener Norden liegen beide im Ruhrverlauf und trennt vielleicht gerade 1 km. Während eine Runde um den Hengsteysee ~8 km hat, ist die Strecke um den Harkortsee etwa 12 km lang und bietet sich damit für einen Halbmarathon an. Start ist am neu gestalteten Südufer in Hengstey. Die Strecke verläuft bis auf drei kleine Steigungen an Nordufer des Hengsteysees relativ flach und hat damit das Zeug ein schneller HM zu werden. Ich habe mit der Anmeldung etwas gezögert, weil das eine meiner Standardstrecken ist, die ch gefühlt in den letzten 10 Jahren 1000mal gelaufen bin und entsprechend langweilig finde. Für jemanden, der die Strecken nicht kennt, dürfte sie aber sehr reizvoll sein. Aktuell, nach dem 15.02.26, kostet der Start 45,00 € auf der HM-Distanz und 25,00 € für die 10 Kilometer.
Halbmarathon, 10 km, 6 km, Wandern, Schüler- und Bambiniläufe
Die Institution im lokalen Laufkalender. Seit 1968! Start und Ziel ist auf dem Emster Marktplatz. Die Veranstaltung kann man mit Recht ein Lauffest nennen. Es finden quasi den ganzen Tag Läufe statt und der Marktplatz steht voll mit Bierbänken und Tischen, es gibt Musik, einen Bierwagen, Kuchen, Pommes, Bratwurst. Es ist quasi ein Lauf-, Vereins und Stadtteilfest in einem. Der Halbmarathon hat es in sich, er führt über Asphalt, Feld und Waldwege und abgesehen von Abschnitten am Anfang und am Ende nie flach. Insgesamt bringt er es auf ca. 400 HM, ist landschaftlich sehr schön und bietet zwischendurch einen Ausblick bis tief ins Ruhrgebiet. Die 10 km sind auch knackig, haben aber, nach meiner Erinnerung, nur einen langen Ab- und Anstieg mti ~ 125 HM. Während um 10 Uhr 10 km und HM losgehen, starten um 13 Uhr die Jedermannsläufe über 6 Km. Die Distanzen können übrigens auch gewandert werden. Zwischen 14:15 und 15:15 finden dann die Schülerläufe in unterschiedlichen Distanzen und Altersgruppen statt. Wer will kann also einen Familienausflug daraus machen, zeitlich passend hintereinander findet sich für jedes lauffähige Familienitglied eine Distanz. Oder man läuft den HM und hängt den Jedermannslauf hinten dran, wenn man nicht genug bekommt… – Nachmeldungen sindin der Regel noch am Veranstaltungstag bis kurz vor den Läufen möglich. Der Startpreis liegt zwischen 7,00 € und 17,00 €.
5.400 m, 10.800 m, 1.240 m Schülerlauf, 5.400 m Walking + Nordic Walking
Der Lennelauf wird zusammen mit dem CDU-Lenneparkfest durchgeführt, somit ist für Unterhaltung, Speisen und Getränke auch neben der Laufverpflegung gesorgt. Gelaufen wird auf einem 1,8 km langen Rundkurs der durch den Lennepark und auf der gegenüber liegende Seite der Lenne entlag führt. Wer nicht laufen mag, kann alternativ auch 10 km durch die Hohenlimburger Wälder wandern. Das Startgeld liegt zwischen 5 € für den Schülerlauf und 15 € für die 10,8 km.
Für den Volkslauf und den Lennelauf gemeinsam gibt es erstmalig eine Serienwertung als 1. Hagener Laufcup 2026 -> Link
Der TV Hasperbach hat hier ein ganz besonderes Kleinod geschaffen. Ich glaube, jeder Hagener Schüler kennt den 3-Türme-Weg und hat ihn geliebt oder gehasst. Hagen ist hügelig und die 3 Türme im Stadtwald hat man nicht im Tal gebaut, entsprechend bringt es dieser Trailrun im Hagener Stadtwald auf einer Distanz von 10 km auf knackige 300 Höhenmeter. Mit der Anmeldung sollte man nicht lange warten, der Lauf ist weit über die Stadtgrenzen beliebt und zügig ausverkauft. Der Startpreis beträgt 20,00 €.
Der 55. Hagener Volkslauf war wohl der am stärksten besuchte Lauf aus dieser Reihe. Wir konnten uns noch gut erinnern, dass wir vor Jahren nur mit einer handvoll Menschen hier im Nieselregen am Start standen. Glückwunsch an Concordia und hoffentlich weiter so. Die Veranstaltung (und die Veranstalter) haben es verdient.
Ich selbst bin das erste Mal aus Termingründen hier nicht den Halbmarathon gelaufen, dafür aber den ersten Zehner mit meiner Großen zusammen. Die hat mich dann auch erstmal abgehängt, als es von Holthausen wieder den Berg nach Emst hinauf ging. Die ersten 5 Kilometer liefen relaxt, wir hatten uns weit hinten einsortiert, waren nicht auf gute Zeiten aus und aufgrund der Vielzahl der Läufer liefen wir einfach mit ohne drängeln zu wollen. Dafür haben wir die Zeit (eigentlich wie üblich) zum quatschen genutzt.
Kurz nach den ersten 5 Km teilt sich das Feld, die Zehner biegen rechts ab und die HM nehmen Kurs auf Schloß Hohenlimburg. Hier ging es bis Kilometer 8 straight bergauf, das Töchterchen flog davon und ich schnaufte mich gemächlich hinauf bis zum Staplack.
Die letzten zwei Kilometer liefen fluffig und ich habe gemerkt, dass ich doch noch Richtung 5 min/km komme, wenn ich es mir nicht allzu bequem mache. Alles in allem wieder ein schönes Event bei bestem Wetter bei dem zumindest meine Große die zweitschnellste der U18.
Es ist schon ein wenig her, da war ich mit dem Kollegen Klaas auf einer geilen, entspannten Tour unterwegs. Von Hagen aus ging es durch das Ruhrtal bis Hattingen und von hier über die Trassen nach Wuppertal und weiter bis nach Remscheid-Lennep. Hier gönnten wir uns ein großes Bier und eine Pizza, bevor es via Radevormwald und Ennepetal über geniale kleine Straßen wieder hinab nach Hagen ging.
Immer wieder gibts es ja so schöne Artikel zu lesen, wie der Freizeitmensch heute die Natur stört, zerstört und missbraucht. Alles macht er kaputt. Mountainbiker zerstören die Waldwege, wühlen sie auf und machen sie unpassierbar. Und wenn es die nicht waren, dann waren es die Reiter. Und dann gibt es ja auch noch uns Läufer, die am liebsten in den Abendstunden das Wild stören und verscheuchen.
Waren hier wieder die Mountainbiker unterwegs?
Wenn mir noch einmal einer aus der Forstwirtschaft diesen Unsinn erzählt, ziehe ich ihn höchstpersönlich mit der Nase durch diese Furchen.
Das ist auf im Wald auf dem Kaisberg in Hage-Vorhalle, südlich des Harkortweges. Da gibt es den Geopfad Kaisberg, der als Teil der Georoute Ruhr zu Entdeckungen einladen soll. Über diesen Berg führt auch der Jakobsweg als Pilgerstrecke. Aber eigentlich ist der Wald unpassierbar, der Acker gegenüber von unserem Haus ist leichter passierbar.
Nein, kein Reiter oder Biker – der da ist schuld: ein Holzvollernter
Freizeitsportler zerstören den Wald? Schaut euch mal dieses Gerät an, das zieht links vom Weg herunter mal eben knietiefe Furchen in den Waldboden. Ein Stück weiter war noch eines von den Geräten im Einsatz, der Unterschied zum Bulldozer ist nicht mehr groß.
Und das ist jetzt keine Ausnahme, es wird immer mehr. Egal, wo ich in der Umgebung unterwegs bin, in den Hagener Wäldern, in Schwerte, Iserlohn oder im Ennepe-Ruhr-Kreis. Harvester oder Holzvollernter, quasi ein Mähdrescher für den Wald, nennt man diese Geräte. Mit denen werden Wege in Schlammfelder verwandelt, teils einen halben Meter tief, mit 50 – 100 m langen Pfützen über die gesamte Wegbreite. Aber es werden nicht nur die Wege zerstört, sondern mit dem Gerät wird halt auch tief querfeldein in den Wald gefahren.
immer mitten rein in den Wald…
Noch Fragen? Erzähle mir nochmal einer was davon, das Nordic Walker mit ihren Stöcken Wurzeln beschädigen…
Zitat aus Wikipadia:
Die Schäden, die durch den Einsatz dieser mehrere Tonnen schweren Maschinen verursacht werden, sind Gegenstand von Langzeitstudien. Dabei wird vor allem das Problem der Bodenverdichtung und der Wurzelschädigung untersucht. Einige Studien lassen vermuten, dass der befahrene Waldboden über 100 Jahre zur Regeneration benötigt. Da die Bodenverdichtung durch Gewichte von bis zu 60 t immens ist und ein Rückegassensystem mit einem Abstand von 20 m benötigt wird, werden ca. 20–25 % der Waldbodenfläche langfristig geschädigt.
Darüber hinaus ist im Reisig der Bäume ein Großteil der Nährstoffe und Spurenelemente enthalten. Bei der Aufarbeitung wird das Reisig auf die Rückegasse befördert. Es wird befürchtet, dass dadurch dem stehenden Bestand wichtige Nährstoffe entzogen werden. Es könnte zur Verarmung der Böden kommen. Darüber hinaus würde durch die Befahrung der Gasaustausch und das Bodenleben beeinträchtigt. Bäume, die direkt an den Gassen stehen, trügen schwere Wurzelschäden davon und wüchsen oftmals asymmetrisch. Da die Maschinen Hänge in der Falllinie befahren, wird die Bodenerosion gefördert. Auch wird bei der Betrachtung der Ökobilanz den Kraftstoffverbrauch von rund 20 Litern pro Stunde bemängelt. [5]
Na gut, das mit dem „international“ ist vielleicht etwas hochgegriffen – oder stammt aus vergangenen glorreicheren Zeiten. However, letzten Donnerstag war Himmelfahrt und Himmelfahrt heisst in Hagen steht der Volkslauf des SC Concordia Hagen an. Eigentlich sind es sogar mehrere Läufe. Angeboten werden ein 6km-Jedermannlauf, ein mal die 10 km Distanz und ein Halbmarathon, dazu Wandern, Walken, Schüler- und Kinderläufe – und damit Programm für den ganzen Tag. Read More
Wie vorher schon geschrieben, habe ich nun gestern mein lokales Laufgeschäft aufgesucht, um mich hinsichtlich eines Schuhs für Duisburg beraten zu lassen. Die Ausgangssituation hatte ich hier schon beschrieben. Der Händler hier vor Ort ist eine lokale Laufsportgrösse und betreibt seinen Laden seit mehr als 15 Jahren. Recht gute Voraussetzungen also eine vernünftige Beratung zu bekommen. Read More