Bilstein Marathon #Ultra

Kleinalmerode. Schonmal gehört?

Oder Bilstein? Klar, hier in Südwestfalen. Entweder fragt man AUBI oder FeBi oder nach dem Bilstein bei Lennestadt… – Nix da.

Der Bilstein im Kaufunger Wald sowie Kleinalmerode liegen im Osten Hessens, kurz hinter Kassel.

Nachdem ich beim Petit Ballon Mitte März gekniffen habe, lockte mich Laufkollege Kai Urban Anfang April aber mit einer ähnlichen Distanz. 3 Wochen mehr Richtung Frühling und flacheres, deutsches Mittelgebirge statt Vogesen traute ich mir dann schon eher zu.

Und so klingelte dann am letzten Sonntag morgen um 04:30 Uhr bei mir der Wecker – manchmal ist man ja doch ganz schön bescheuert. Um 05:30 Uhr sammelte ich Kai ein und wir starteten gen Hessen, wo wir uns dann planmässig um 07:30 Uhr eintasteten – denn von der Autobahnabfahrt bis zu diesem netten 1000-Seelen-Örtchen war aufgrund des dichten Nebels nicht viel von der Umgebung zu erkennen.

Das Timing war aber perfekt, wir holten unsere Startunterlagen, zogen uns um und verbrachten noch ein paar Minuten im Bürgerhaus, vor dessen Tür auch pünktlich um halb neun der Start erfolgte.

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Ecco Indoortrail 2014

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Vor 2 Jahren gab es den ersten – da wollte ich hin! Es war kalt und nass im Februar und mir gefiel die Idee endlich wieder in kurz zu laufen. Dann war ich aber über mehrere Wochen so stark erkältet, dass garnix lief.

2013 lief ich dann bereits zwei Jahre wieder konstant das ganze Jahr hindurch bei jeder Witterung und Schnee und Eis machte mir in den Wäldern so viel Spaß, dass mir der Indoortrail absurd vorkam.

In diesem Jahr verhalf mir dann das Glück auf die Hallenpiste. Über Facebook verloste die Jever Brauerei ein paar Startplätze von denen ich einen gewinnen konnte. Der Ecco Indoortrail bietet an einem Wochenende eine ganze Reihe an Wettläufen. Angefangen von 3, 6 und 9 Runden Rennen über einen Skyrun, eine Staffel bis zu Bambini und Familienrennen ist eigentlich für jeden was dabei, begleitet von einer kleinen Messe und diversen Veranstaltungen auf einer kleinen Bühne, z.B. der Verleihung des Trailawards an verschiedene Produkte durch die Runners World.

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Und so bin ich mit meinen Mädels nach einer samstäglichen Shoppingrunde durch die Dortmundder City anschliessend in der Westfalenhalle vorbei um eine Proberunde zu laufen, ein wenig zu schauen und meine Startunterlagen abzuholen.

Bei der Gelegenheit traf ich Marcel ‚Maazel‘ MertensHendrik Auf’mkolk und noch 2-3 weitere bekannte Laufkollegen, was mich sehr gefreut hat. :D

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Pünktlich zu meiner Startzeit fand ich mich dann am Sonntag morgen am Start ein. Genau, MEINE Startzeit. Dies war das erste Rennen für mich, bei dem die Läufer nicht zeitgleich starteten, sondern mit jeweils 10 Sekunden Versatz. Bei mir sollte dies um 09:40:40 Uhr sein.

Vom Start an wurde über Baumstämme gehüpft, dann zwischen Stümpfen hindurch, Matschkehre und eine Steile mit Felsen hinauf. Wieder hinab, Kehre, Kehre, wieder Baumstämme, Erdhügel, Kehre und eine steile Rampe hinauf. Herab, 20m verschnaufen und wieder eine Rampe hinauf und oben war man auf den Zuschauerrängen. Von hier Treppen hinauf und über die Gänge hinter den Tribünen entlang und wieder Treppen hinab bis in die Katakomben…

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Ich will nicht weiter jeden Schritt beschreiben, aber der Verlauf ging so weiter. Immer im Wechsel folgte eine Hallenquerung mit schön gebauten Trailpassagen, gefolgt von Treppen und Gängen. Der gesamte Parcours kam damit auf eine Länge von 1,3 km und 60 Höhenmetern – in 9 Runden läpperte sich also was zusammen.

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Natürlich ist ein Indoortrail nicht mit draussen zu vergleichen, aber er bringt ganz komprimiert alles zusammen, was draussen Spaß macht, man in der Regel aber nicht so beisammen finden kann. Slalom zwischen den Bäumen, knackige Steigungen, die sich am besten mit Schwung nehmen lassen und (kleine) Downhills in die man sich fallen lassen kann oder gar springt. Dazu alles an Untergründen: Erde, Matsch, Fels, Sand, Kies, auf Baumstämmen laufen….

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Etwas irritiert hat mich, dass man sich im Feld nicht einschätzen konnte. Der, an dem Du gerade vorbei läufst kann 5 Runden mehr auf dem Buckel haben – und der, der Dich gerade überholt, ist der so stark oder ist das der Schwung der ersten Runde? Ich bin es dann einfach mit Spass ganz entspannt gelaufen und habe die Trailpassagen genossen. Zumal es immer wieder Abschnitte gab, an denen ein überholen einfach nicht möglich war – was willste machen, wenn der vor Dir die Treppe hochgeht statt läuft? Ausserdem meckerten meine Knie nach langer Zeit doch mal wieder erheblich. Und das lag eindeutig nicht am auf und ab, sondern an den vielen Kehren in der Halle und in den Treppenhäusern.

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Trotz allem hat es eine Menge Fun gemacht, für meine Mädels gab es viel zu gucken und meine Töchter versuchten sich mit viel Spass selbst auf der Piste. Dazu konnten sie mich an allen möglichen Stellen abpassen und anfeuern.

Die Stimmung in der Halle war gut und das was ich an Startgeld gespart habe, habe ich stattdessen bei Thr33ky für zwei neue T-Shirts ausgegeben und so gab es einen netten Sonntag-Laufvormittag, an dem zur Abwechslung die Familie teilhaben konnte…

Trail in der Halle. Taugt das was? Ist das nicht totaler Unfug?

Mein Fazit: das geht! Es ist nicht mit draussen vergleichbar, aber es macht Spass und man sollte es mal probiert haben, bevor man es verurteilt. So vielfältig trailig findet es sich draussen kaum. Ich wage mal zu behaupten, die Veranstaltung litt auch ein wenig unter dem milden Winter. Wäre der Winter lang, kalt und knackig gewesen, hätten ale viel mehr danach gelechzt einfach mal wieder in kurz zu toben.

Gelaufen bin ich den Indoortrail übrigens mit den Asics Fuji Trainer 2, die hier eine sehr gute Figur machten und mich stets sicher über Stamm und Stein führten.

Die Bilder mit dem Sportograf-Logo stammen von eben jenem. Bei denen freue ich mich auch über jede Veranstaltung, die sie knipsen – die Ergebnisse haben mich bisher immer begeistert. Die Bilder ohne Logo sind meine eigenen.

Winterserie Hamm 2014

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Winterlaufserie Hamm

Erstens kommt es anders – und zweitens als man denkt…

Die Hammer Winterserie, eine der ältesten, wenn nicht sogar die älteste 3-fach-Serie in Deutschland und wurde in diesem Jahr zum 40. mal ausgetragen.

Gestartet wird im 2-Wochen Abstand zuerst über 10, dann über 15  Kilometer und als Krönung über die Halbmarathondistanz. Und weil alle drei zusammen gerade mal 17 Euro kosten, hatte ich mich in diesem Jahr auch für alle Läufe angemeldet.

10 Km

Am 26. Januar war also mein erster Wettkampf in diesem Jahr. Und was schon in Paderborn fallen sollte, sollte nun endlich kippen: die 45-Minuten-Marke.

Um es kurz zu machen. Ätsch! Wieder nix. 45:09.

Aber ich hadere nicht, denn sie wäre gefallen, wenn ich nicht den Start verpatzt hätte. Leistungstechnisch war alles bereit. Aber ich Stiesel musste mich ja auf den letzten Drücker warmlaufen und dann nochmal zum Auto. Als ich dann 2 Minuten vorm Start wieder zurück war, war das Feld so dicht gedrängt, dass mir nichts anderes blieb als mich im hinteren Mittelfeld einzureihen. Der Start erfolgt immer im Stadion, in dem auch die ersten 1,5 Runden gelaufen werden. Bei round about 1000 Startern war dies nun der reinste Spiessrutenlauf – mit angezogener Handbremse. Genau dort sind also (mindestens) meine fehlenden 10 Sekunden liegen geblieben. Es hätte geklappt wenn… hätte, hätte Fahrradkette… :P

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Jahnstadion Hamm

15 Km

Zwei Wochen später der 15-km-Lauf und kein Gefühl dafür, was über 15 geht. Eher wie ein 10er mit Pace 4:30 oder doch mehr HM @ 5:00? Also dachte ich mir, ich schau einfach was geht und versuche es mit der Mitte dazwischen. Tatsächlich lief es mit einem Schnitt von 4:40 besser als gedacht und ich hatte beim Zieleinlauf nichtmal das Gefühl, auf der letzten Rille zu laufen – gefühlt hätten wir auch gerade einen HM daraus machen können… Ergebnis: 1:09:xx, durchaus ein paar Minuten besser als für möglich gehalten.

„Kuchenzelt“ in Hamm Hier ist nicht nur die Anmeldung untergebracht, sondern es gibt hier auch leckeren Kuchen, Kaffee, Bier und Bratwürstchen – achja und die Siegerehrungen… ;)

Halbmarathon

Wäre am 23.02.2014 gewesen. Und ich war in zweifacher Hinsicht gespannt auf den Lauf. Zum einen natürlich, ob und wie ich das Ergebnis von vor zwei Wochen fortsetzen kann und als zweites, um wieviel ich meine Zeit von 1:57 aus dem Vorjahr verbessern würde können. Wenn es ähnlich gut wie auf den 15 Km lief, war eine Zeit bei 1:40 +/- 2-3 Minuten nicht unrealistisch.

Aber nochmal… hätte, hätte Fahradkette… – die Tetanus-Auffrischung meiner Liebsten kickte sie spontan aus der Bahn und auf über 39° Grad Fieber. Sie mit den beiden Räubertöchtern alleine zu lassen war schlicht undenkbar. Und so wichtig war der Lauf dann auch nicht.

Stattdessen bin ich dann mit meinen beiden Töchtern den Kaiserstieg vom Hengsteysee hinauf zur Hohensyburg gekraxelt – und das war mir dann sogar mehr wert als ein Lauf in Hamm. ;)

Zur Laufserie in Hamm lässt sich noch anmerken, dass  die Läufe so früh im Jahr gut sind zur Standortbestimmung. Sie sind flach und schnell – wenn ich die Strecke selbst auch nicht so attraktiv finde mit ihren Schleifen und Wendepunkten, die mir spätestens beim HM keinen Spass mehr bereiten…

Lennemündung
Lennemündung
Ruine Hohensyburg
Ruine Hohensyburg

 

10 km – Winterlaufserie Hamm

Gestern startete mit dem 10 km – Lauf die der erste Lauf der Hammer Winterserie. Und damit auch mein erster Wettkampf in diesem Jahr – leider nicht mit meinem Wunschergebnis. Rauskommen sollte eigentlich eine Zeit knapp unter 45 Minuten – heraus kam eine 45:09. Aber ich hadere nicht und bin trotzdem zufrieden, denn das Rennen lief eigentlich fast exakt wie geplant und die Renneinteilung wäre theoretisch voll aufgegangen. Der grobe SChnitzer passierte mir vor dem Rennen: ich bin kurz vorm Start noch einmal zum Auto und kam erst drei Minuten vor dem Schuß zur Aufstellung. So stand ich aufgrund der Fülle irgendwo in der Mitte. Das hatte zur Folge, dass ich in der ersten Stadionrunde teils mit angezogener Handbremse lief, teils Haken wir ein Karnickel geschlagen habe – und hier sicher mehr als 10 Sekunden Liegen liess.

Bei freiem Lauf wäre die 45 also gefallen und wenn jetzt im Frühjahr noch ein paar Kilos purzeln sogar fast von alleine.

Nun folgen im Rahmen der Serie im 2-Wochen-Takt noch ein 15er und ein Halbmarathon, schauen wir mal, was dort rauskommt.

Eulenkopflauf 2013

Wie jedes Jahr findet am letzten Sonntag im Jahr ein Lauf über den Eulenkopfweg statt – oder über den Halben. Sprich man läuft einen Marathon oder steigt bei den Marathonis bei der Hälfte der Strecke mit ein. Der Eulenkopf ist ein freundschaftlicher Gruppenlauf mit zwei unterschiedlichen Tempogruppen und ist  ein supernetter, entspannter Jahresausklang. Start und Ende ist am Freibad Neuenhof in Wuppertal, was dann auch einen  echten Clou bedeutet: das Freibad wird durch die Abwärme der benachbarten MVA ganzjährig beheizt und das Bad nach dem Lauf in dem 28° warmen Wasser ist ein echter Hammer. Das gilt aber auch für den gesamten lauf, der über weite Strecken durch tolle Natur, schöne Waldwege und teilweise richtig trailige Passagen führt, was in diesem jahr allerdings auch wieder Matsch bis über die Knöchel bedeutete… ;)

 

Langenberg

Das Jahr neigt sich dem Ende…

… die Wettkämpfe haben mit dem Nikolauslauf in Herdecke einen zufriedenstellenden Abschluss gefunden und der Dezember klingt mit drei Events aus, die man sich zum Jahresabschluss nicht schöner wünschen kann.

Am 14. Dezember machte ich mich auf den Weg nach Willingen um Michael Mankus bei seiner diesjährigen Challenge „16 SUMMITS“ zu unterstützen, bei der es auf den jeweils höchsten Gipfel eines jeden Bundeslandes ging. An diesem Samstag, ging es, wie nicht schwer zu erraten, auf die höchste Erhebung in NRW, den Langenberg.

Langenberg
Langenberg Gipfel

Pünktlich um 09:30 Uhr trafen sich Michael Mankus , Peter Gnüchtel und meine Wenigkeit auf einem Supermarktparkplatz an der Bundesstrasse in Willingen und starteten auf unsere Runde, die uns über den Richtplatz zum Langenberg und über den Clemensberg auf die Hochheide führte. Von dort aus zurück, vorbei an der Hoppecke-Quelle und an der Schanze, an der zwar kein Schnee lag – die Kids aber trotzdem ihren Apres-Ski feierten.

Gestartet sind wir bei überfrierender Nässe, die schon recht tückisch war. Weiter oben wurde es dann tatsächlich auch noch weiss. Hier wechselte sich dann Schnee auf Eis und nichttragendes Eis über Schlammlöchern mit hartgefrorenem Schnee ab. Aussichten gab es aufgrund dichten Nebels auch nicht zu bewundern. Insgesamt also ein großer Spass, den uns auch der einsetzende Eisregen nicht vermiesen konnte.

Nach 2:18 Stunden, knapp 20 Kilomentern und ~475 Höhenmetern trafen wir voll guter Endorphine wieder in Willingen ein und wärmten uns zum Abschluß beim Bäcker mit einem Kaffee und einem Schnack noch ein paar Minuten auf. Michael musste dann weiter, an diesem Wochenende wartete das Saarland noch auf ihn und auch Peter und ich wurden daheim erwartet.

Zum Abschluß war man sich einhellig darüber einig, dass es eine tolle Runde war, die es im nächsten Jahr zu wiederholen gilt…

Gipfel!
Gipfel!

Imrpressionen:

Die Strecke:

Nikolauslauf Herdecke 2013

Der letzte Wettkampf 2013 ist gelaufen – und mit durchaus zufriedenem Ergebnis.

Aus den 47:29 im letzten Jahr sind nun 42:42 geworden. Mit knapp 5 Minuten schneller kann man glaube ich recht zufrieden sein. Bei ca. 1.100 Startern bin ich mit Platz 124 zumindest fast unter den ersten 10% (Ziel für 2014 ;) ), in der AK 40 bin ich auf Platz 23 von Platz 48 im letzten Jahr gerutscht.

Zwar gibt es mit dem Eulenkopf noch eine Laufveranstaltung zum Jahresabschluß, aber hier freue ich mich auf einen entspannten, schönen Freundschafts-Geländelauf!

Röntgenlauf 2013 – die Marathonversion

Letztes Jahr bin ich hier in Remscheid dem Halbmarathon gelaufen und fand den, trotz eingefangener Bänderdehnung, so klasse, dass ich mir vorgenommen habe im Folgejahr den Marathon und 2014 hier den ganzen Röntgenlauf über 63 Kilometer zu absolvieren.

Dementsprechend war das hier mein geplantes Herbsthighlight mit einer Zielzeit von unter 3:50 h, wenn alles richtig gut lief vielleicht sogar unter 3:45…

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Was geht? – Rund um Ennepetal

42 ist die Antwort auf alle Fragen. Das passte. 42 bin ich im Mai geworden. Im Juni bin ich das erste Mal die magischen 42 Kilometer gelaufen.

Ist 42 in diesem Jahr also die Antwort auf alle Fragen? Oder geht da noch mehr?

Irgendwas richtig großes irgendwann wäre ja ein Traum? Aber wie weit komme ich überhaupt?

So oder so ähnlich überlegte ich Ende Juli / Anfang August und stolperte über die Veranstaltung „Rund um Ennepetal“. Laufen, Wandern, Walken in Etappen ab 10 Km oder in einer ganzen Runde mit 56 Km. Ein geführter Lauf, kein Rennen – solche Events waren bislang immer für tolle Erlebnisse gut.

Ursprünglich dachte ich an einen heimlichen Test, aber da ich das Plakat auf FB teilte, war es kurz darauf auch Gesprächsthema beim Lauftreff. Ob ich denn da mitlaufen wolle, fragte der Jens. Und damit war es raus. Mit einem vielleicht / mal gucken hielt ich es den Urlaub über noch offen, aber als wir Freitags aus dem Urlaub zurück waren musste ich schon sagen, ob ich will oder nicht…

„Rund um Ennepetal“ war für diesen Test eigentlich die ideale Veranstaltung. 56 Km in 5 Etappen und die Möglichkeit bei jeder Etappe ein- oder auszusteigen. Für mich also die Möglichkeit, wenn es nicht läuft auch einfach nach Teil 3 oder 4 auszusteigen und eben einfach nur gute 30 oder 40 Kilometer entspannt gelaufen zu sein.

Und so traf ich mich am frühen Sonntagmorgen mti Kai Urban und Jens Tekhaus und vielen weiteren Läufern in Ennepetal am Stadion, buchte für 15 Euro einfach alle Etappen, ein schneller kaffee und ein Brötchen und schon schaffte uns ein Bus zur Heilenbecker Talsperre.

Es folgte ein prima geführter Lauf mit sehr guten Zwischenverpflegungen. Wie bei diesen Freundschaftsläufen üblich geht das ganze sehr relaxt ab und ist fast eher so eine Art Kaffeeklatsch für Läufer.

Über die gesamten 56 Kilometer geht es regelmässig rauf und runter und man sammelt insgesamt wohl so um die 1.500 Höhenmeter – dafür landschaftlich von der schönsten Seite. Malerische alte Örtchen wie Beyenburg, tolle Fernsichten, knackige Anstiege zwischen Felsen hinauf – es wird viel geboten auf der Strecke.

Nach 3 Etappen war alles super. Nach der vierten – und damit etwa 43 Kilometern – waren meine Beine doch verdammt müde, aber bevor ich überhaupt anfangen konnte zu überlegen meinte Jens ich packte das schon und ein Markus Flick meinte im vorbeigehen sowas wie „Nur noch zehn und zehn gehen immer noch…“  – und weiter ging’s.

Und es ging wirklich. Dank des entspannten Tempos liess sich die lange Strecke eigentlich besser verpacken als jeder Marathon, allerdings war ich die letzten 2-3 Kilometer mal richtig im Eimer und auch glücklich und froh wieder an der Talsperre anzukommen.

Das war also mein erster Ultra und ich glaube ich habe Blut geleckt…

Oder wie Markus Flick am Ende meinte „Von mir aus können wir nochmal…“

Jedem Interessierten darf ich noch wärmstens die Bilderserie der Sportfreunde Ennepetal ans Herz legen und bin mir sicher, wir sehen uns im nächsten Jahr.

http://www.laufen-in-ennepetal.de/sfe/fotos/2013/1308_RUE

 

9. intern. P-Weg Marathon

Eigentlich stand der Lauf ja garnicht auf dem Plan – und vorbereitet war ich auch nicht.

 

Aber irgendwie hatte der P-Weg mich angefixt und ich war im Glauben nach den 56 km „Rund um Ennepetal“ drei Wochen vorher den auch noch mitnehmen zu können.

Ich hatte schlicht Bock auf einen schönen, langen Lauf. Der Ansatz sich nicht wahnsinnigerweise auf die 74 km zu stürzen (ja, ich habe tatsächlich daran gedacht), sondern es bei der Marathondistanz zu belassen und das ganze nicht auf eine bestimmte Zeit zu laufen, sondern für ein geiles Lauferlebnis, war eine gute Wahl.

Trotzdem wäre ich fast nicht gestartet – was daran lag, dass ich der Meinung war Sonntags wird gelaufen und die MTB´ler fahren am Samstag. Aber dank einem Post bei Facebook von Andrea von den Zee Aylienz bemerkte ich den Irrtum rechtzeitig.

Und eine zweite Panne passierte mir auch noch: kurz vorm Urlaub habe ich mich für den P-Weg und den Röntgenlauf angemeldet – die Röntgenloiper buchen ab, in meinem Kopf die Plettenberger auch… – den Fehler bemerkte ich dann Anfang September aber auch dieses Problem liess sich mit zwei Mails und dank der Organisatoren wieder gerade biegen.

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